Best-Practice-Beispiele

Menu
P

Best-Practice-Beispiele

Die folgenden Projekt-Beispiele beschreiben Erfahrungen und Erfolgsfaktoren aus Energie-Projekten der Energiegenossenschaften in Hessen und bundesweit. Diese Erfahrungen sollen als „Blaupausen“ dienen, um die Erfolge in möglichst vielen Genossenschaften zu multiplizieren.

 

2017


01 - 2017 - Beteiligung an den Stadtwerken der BürgerEnergieGenossenschaft Wolfhagen eG

Bundesweit gibt es bisher drei Beispiele, bei denen sich Bürger in Form einer Genossenschaft an ihrem Stadtwerk als Gesellschafter beteiligt haben. Neben Jena und Steinfurt wurde 2012 in Nordhessen die BürgerEnergieGenossenschaft Wolfhagen eG gegründet und ist mit 25% Gesellschafter der Stadtwerke Wolfhagen GmbH geworden. So wurde der Grundstein für eine Bürgerbeteiligung an der regionalen Energiewende gelegt, welcher zuvor aber auch intensiv und vielseitig diskutiert wurde.


02 - 2017 - Kooperationen von Hochschulen und Energiegenossenschaften am Beispiel der Bürgerenergie Untermain eG

Das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder, das die Basis der Arbeit vieler Bürger-Energiegenossenschaften bildet, wird durch die wachsenden Anforderungen bei der Umsetzung Erneuerbarer Energien Projekte stetig vor neue Herausforderungen gestellt. Daher sind die Vorstände und Aufsichtsräte gefragt und gefordert, neue Wege zu  finden,  mit  diesen  Bedingungen  umzugehen,  damit  die  Genossenschaften  als  Akteure  der  regionalen Energiewende bestehen bleiben. Hochschulen wiederum suchen laufend den Kontakt in die Wirtschaft, um einen praktischen Bezug in die Lehre der Studenten einbringen zu können. Daher kann eine Kooperation dieser Akteure gleichzeitig hilfreich und sinnvoll für die Entwicklung der Energiegenossenschaften und die Ausbildung der Studenten sein.


03 - 2017 - Bürgerbeteiligung an örtlichen Strom- und Gasnetzen

Seit dem 01.01.2017 ist die BürgerEnergieRheinMain eG (BERMeG), mit 5 %  an der Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf beteiligt. Ein weiterer Schritt in Richtung Rekommunalisierung der Netze.

 

2016


01-2016 - Kräfte bündeln durch Kooperation

Bioenergie-Dörfer decken den lokalen Wärmebedarf ihres Dorfes über ein Nahwärmenetz und eine zentrale Wärmeversorgung. Die benötigte Wärmeenergie kann dabei besonders günstig über eine Abwärme-Nutzung geschehen – etwa durch das Blockheizkraftwerk einer bestehenden Biogas-Anlage oder Industrie-Anlagen mit überschüssiger Prozesswärme. In anderen Fällen wird die Wärme direkt über die Verbrennung von Holzhackschnitzeln, Holz-Pellets oder anderen biogenen Brennstoffen erzeugt. Bei den meisten Wärmenetzen gibt es zudem noch einen Spitzenlast- oder Notfall-Kessel, der oft über konventionelle Brennstoffe wie Öl oder Gas betrieben wird.

Im Landkreis Marburg-Biedenkopf haben sich 2015 sieben Nahwärmenetze zusammengeschlossen, um den Einkauf der Rohstoffe gemeinsam zu organisieren. Mehr dazu im Best-Practice-Beispiel.


02 - 2016 - Energieeffizienz-Contracting als neues Geschäftsmodel für Energiegenossenschaften

Das Thema Energieeinsparung rückt immer weiter in den Fokus bei der Umsetzung der Energiewende. Es kommt nicht nur darauf an, den Strom erneuerbar zu produzieren sondern auch, den produzierten Strom optimiert zu verbrauchen. Energieeffizienzmaßnahmen wie das Erneuern der Beleuchtungseinrichtungen sind hier ein wichtiges Instrument für eine Reduktion der Energieverbräuche. Erste Energiegenossenschaften, wie die BürgerEnergie Lübeck eG, haben dies als neues Geschäftsfeld erkannt und setzen Projekte um.

So auch die BürgerEnergie Lübeck eG, welche bereits drei Projekte umgesetzt hat. Details dazu erfahren Sie im Best-Practice-Beispiel.


03 - 2016 - Energiekonzept für Kita-Versorgung der BürgerEnergieRheinMain eG
(korrigierte Version, Juli 2016)

Städte  &  Kommunen  sind  seit  2013  durch  den  gesetzlichen  Anspruch  auf  einen  Kita-Platz  gefordert,  neue Betreuungsmöglichkeiten für Kinder zu schaffen. Diese gesetzliche Regelung hat vielerorts zu einem Bau von neuen Kindertagesstätten geführt. Neben der Integration von Kindertagesstätten in Bestandsgebäude kommt es auch zum Neubau  von  solchen  Einrichtungen.  Hierbei  stehen  die  Kommunen  vor  einer  Vielzahl  von  Aufgaben,  die  es  zu bewältigen gibt. Die Versorgung mit Strom & Wärme ist dabei eine dieser Aufgaben, für die die Kommunen neben der Lösung dieser Fragen in Eigenregie auch immer öfter mit regionalen Partnern aus diesem Bereich zusammen arbeiten. 

Für  den  Neubau  der  Kindertagesstätte  11  der  Stadt  Mörfelden-Walldorf  hatte  die  Stadt  das  Ziel,  eine  moderne Energieversorgung  in  dem  Gebäude  umzusetzen.  Hierzu  wurde  mit  der  örtlichen  Energiegenossenschaft BürgerEnergieRheinMain eG (BERMeG) ein Partner gewählt, der bereits Erfahrungen mit dem Bau von PV- und BHKW Anlagen hat. Die BERMeG wurde von der Stadt beauftragt, ein Energiekonzept für die neue Kita zu entwerfen und umzusetzen.

 

2015 


01-2015 - PV kann sich wieder rechnen!

Im  Herbst  2014  ist  eine  neue  EEG-Novelle  in  Kraft  getreten,  die  die  bisherige  verpflichtende Eigenstromnutzung  (90-10-Regelung)  wieder  gestrichen  hat.  Folglich können  neue  Anlagen  wieder 100% des erzeugten Stroms ins Netz einspeisen. 


02-2015 - Klärgas-BHKW als Mietkauf-Modell

Kläranlagen  sind  in  vielen  Kommunen  die  Betriebsstätten  mit  dem  höchsten  einzelnen Energieverbrauch.  Modernisierungen  zur  Effizienzsteigerung  erzeugen  daher  oftmals  sowohl energetisch wie auch monetär sehr positive Resultate. 


03-2015 - Einbindung studentischer Kräfte in Energiegenossenschaften

Die  limitierte  ehrenamtliche  und  hauptamtliche  Arbeitsleistung  ist  in  vielen  Bürger-Energiegenossenschaften  ein  entscheidender  Flaschenhals  für  die  schnelle Akquirierung  und Umsetzung  von  Energieprojekten. Um hier aktuelles Fachwissen, freie Arbeitsleistung, aber auch einfach „frisches Blut“ für die zukünftige Entwicklung  der  Genossenschaften  einzubinden,  können  studentische  Kräfte  eine  wichtige Bereicherung für Bürger-Energiegenossenschaften sein.


04-2015 - Heizungs-Contracting

Energie-Effizienz im Gebäudebestand ist sowohl aus energetischer, wie auch aus investiver Sicht der „schlafende  Riese“  in  der  Energiewende.  Vielfältige Rahmenbedingungen  bei  Neubauten  oder Bestandsgebäuden (Bausubstanz, Nutzungsart, Denkmalschutz, Logistikmöglichkeiten) machen dabei immer  individuelle  Planungen  und  Lösungsansätze  zur  energetischen  Sanierung  nötig.


05-2015 - Fusion von Genossenschaften

Nach  der  Etablierung  des  EEGs  und  vor  der  Verunsicherung  rund  um  die  Regelungen  des Kapitalanlagegesetzbuchs  kam  es  in  Deutschland  zu  einer  Gründungswelle  von  regionalen  Bürger-Energiegenossenschaften. Aktuelle Entwicklungen aber zeigen, dass auch eine Fusion von Genossenschaften ein Schritt in die Zukunft sein kann.


06-2015 - Kooperation mit regionalen Unternehmen

Mit  dem  In-Kraft-Treten  des  EEGs  2014  zum  1.  August  2014  haben  sich  auch  die Rahmenbedingungen  für  den  Betrieb von  PV-Freiflächenanlagen  im  Vergleich zum  vorher gültigen EEG 2012 geändert. Projektentwickler mussten zum Teil sehr kurzfristig auf die Veränderungen reagieren. Die Bürgerenergiegenossenschaft Ederbergland eG hat sich durch eine Kooperation mit einem regionalen Unternehmen getan.

 

 

Sofern Sie weitere Infomrationen wünschen, wenden Sie sich bitte per E-Mail an uns unter: geschaeftsfuehrung(at)laneg-hessen(dot)de


Auch die EnergieAgentur.NRW stellt auf ihrer Anfang 2016 gestarteten Plattform " Bürgerenergie & Energie-genossenschaften" eine Vielzahl von Best-Practice Beispielen aus Nordrhein-Westfalen vor. Diese finden Sie unter folgendem Link: Best-Practice in NRW